Conversion Tracking durch Google’s Tag Manager

Eine saubere Einrichtung von Conversion-Tracking ist die Voraussetzung für sinnvolles Online Marketing. Ohne Conversions haben Kampagnen keine Ziele, auf die sie optimiert und an denen sie gemessen werden können.

Erfahren Sie, wie Conversions definiert werden und wie Ihnen Google’s Tag Manager im Zusammenspiel mit Google Analytics dabei helfen kann.

Wie hilft der Google Tag Manager beim Einrichten von Conversions?

In Googles Tag Manager lassen sich keine Conversions definieren. Allerdings kann dieser Events tracken, die dann als Conversion z.B. in Google Analytics gezählt werden. Dies kann z.B. sein:

  • Ein Nutzer füllt ein Formular aus
  • Ein Nutzer kauft etwas
  • Ein Nutzer lädt eine PDF herunter

Dieses Event wird wiederum an Google Analytics weitergegeben und ist dort als Conversion definiert.

Der Ablauf sieht also folgendermassen aus:

In diesem Beispiel wird das gleiche Event auch genutzt, um in Facebook eine Conversion auszulösen. Der Google Tag Manager bringt also eine enorme Flexibilität in die Steuerung unserer Messungen.

Wofür sollten Conversions verwendet werden?

Conversions in Google Analytics werden vor allem verwendet um Kampagnen (z.B. klassische Such- oder Banneranzeigen) definierte Ziele vorzugeben.

Google Ads versucht dann bspw. durch moderne Methoden, algorithmisch möglichst viele dieser Ziele / Conversions zu erreichen.

Den Zielen können auch Werte hinterlegt werden – Ist ein Lead z.B. 50 CHF Wert, so lässt sich dieser Wert für das Ausfüllen eines Formulars definieren. Ist alles korrekt eingerichtet, kann dieser Wert genutzt werden, um das Wert / Kosten-Verhältnis einer Kampagne auszuwerten.

Einer Kampagne kann auch das Ziel gegeben werden z.B. maximal 25 CHF für einen Lead auszugeben, wodurch sichergestellt wird, dass die Kampagne profitabel ist.

Messung von Events durch Google’s Tagmanager

Universal Analytics

In Googles Tagmanager wird hierfür ein Tag erstellt, in welchem definiert wird, wie das Event in Google Analytics Erscheinen soll.

Dabei können 4 Parameter definiert werden:

  • Category 
  • Action
  • Label
  • Value

Der Trigger definiert hierbei, wann das Event ausgelöst (gefeuert) wird. Darin kann z.B. eine Regel enthalten sein, die prüft, ob in der URL ein “/danke-fuer-die-einsendung.html” vorkommt.

Google Analytics 4

In Google Analytics 4 sind Events etwas flexibler aufgebaut als im Universal Analytics. Hier lassen sich einzelne Parameter und Nutzereigenschaften hinzufügen (sinnvoll, wenn ein Nutzer eingeloggt ist).:

Die Werte lassen sich natürlich auch dynamisch befüllen, unser Beispiel mit einem festen Wert für “user_id” und “kundenstatus” ist in der Realität natürlich sinnlos.

Anzumerken ist, dass GA4 maximum 25 Parameter einliest. In den meisten Fällen ist dies problemlos ausreichend und es gibt auch Umwege, mit denen mehr Parameter erfasst werden können, allerdings lassen sich diese dann nicht mehr in Google Analytics darstellen.

Wie richte ich eine Conversion ein?

Universal Analytics

Conversions lassen sich ganz einfach in der Verwaltung einrichten. Im deutschsprachigen Universal Analytics befinden sich diese unter “Verwaltung” (das Zahnrad unten links) > “Zielvorhaben”.

Hier lässt sich einstellen, wie die Conversion definiert werden soll.

Eine Übersicht der gängigsten Möglichkeiten:

Intelligentes Zielvorhaben

Wir raten ausdrücklich von der Verwendung von “intelligenten” Zielvorhaben ab. Hierdurch bestimmt Google selbst, auf Basis von verschiedenen Faktoren, eine Conversion.

Dauer

Auch von der Verwendung der Dauer als Conversion können wir nur abraten. Einerseits ist vielen nicht klar, wie Google die Zeitdauer misst und andererseits ist es schwierig einer Dauer einen Wert zuzuschreiben.

Ziel

Hierbei lässt sich eine URL definieren. Wenn z.B. nach dem Absenden eines Formulars auf eine “danke.html-Seite” weitergeleitet wird, so könnte man hier “danke.html” eintragen. 

Event

Hier können Sie z.B. Events verwenden, die Sie durch Google’s Tag Manager messen.

Google Analytics 4

In Google Analytics 4 gibt es bereits 5 Standard-Conversions:

  • purchase (für Web & mobile Apps)
  • first_open (mobile Apps)
  • app_store_subscription_convert (mobile Apps)
  • app_store_subscription_renew (mobile Apps)
  • in_app_purchasse (mobile Apps)

Diese Conversions können weder aktiviert noch deaktiviert werden.

Will man nun eigene Events als Conversions definieren, so geht dies ganz einfach. Unter “Ereignisse > Ereignisse” lassen sich Events per Mausklick als Conversion definieren:

Mehr Flexibilität in der Zielmessung mit Hilfe des Tagmanagers

Ein Vorteil eines Tag Managers ist vor allem, dass Events flexibel gemessen werden können, ohne Anpassungen an der Website vorzunehmen.

Die Messung der Events lässt sich flexibel anpassen und erweitern, ohne das Änderungen an der Website selbst durchgeführt werden müssen.

Der Einsatz eines Tag Managers erfolgt daher bei nahezu allen Kampagnen, bei denen die Performance (neben Brand Awareness etc.) im Vordergrund steht.

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