Schützen Sie Ihren Brand gegen Werbung auf Fakenewsseiten

Immer wieder berichten Nachrichtenmagazine über die Finanzierungsmöglichkeiten von Fakenews und deren Auswirkungen. Zuletzt titelte The Guardian wie Nike und Amazon auf Corona-Verschwörungswebsites Werbung schalten. Dieses Problem tritt auch häufig in der Schweiz auf.

Wo Werbung ausgespielt wird, ist mittlerweile fast ausschliesslich algorithmisch bestimmt, was es schwierig macht diese Websites von der Ausspielung auszuschliessen.

Deshalb entschieden wir uns, eine einheitliche Liste von deutschsprachigen Fakenewsseiten zu erstellen, die Sie kostenlos anfordern können, um diese von Ihren Kampagnen auszuschliessen. Mittlerweile umfasst diese Liste bereits über 100 Websites.

Schützen Sie Ihren Brand vor negativer Presse und bekämpfen Sie gleichzeitig Fakenews dort, wo es am meisten wehtut: An deren Einnahmequellen!

Wie kommt meine Werbung auf Fakenews-Websites?

Werbesysteme sind komplex geworden. Wenn Sie einen Kampagnenmanager fragen, wo genau Ihre Werbung ausgespielt wird, werden Sie keine einfache Antwort bekommen. Kampagnen werden vor allem aufgrund von Nutzerprofilen ausgespielt.

Wenn ein Nutzer nun in Ihre Zielgruppe passt und auf Fakenews surft, kann es schnell passieren, dass Ihre Werbung dort landet.

Warum unternehmen Google & Co selbst so wenig gegen Fakenews?

Die grossen Anbieter unternehmen bereits sehr viel gegen Fakenews, vor allem wohl aufgrund von politischem und journalistischem Druck.

2016 wurden bereits zahlreiche Websites aus Google’s und Facebook’s Werbesystemen verbannt.

Recherchen von Nachrichtenmagazinen zeigten jedoch immer wieder, dass das Problem nicht vollständig gelöst ist.

In unserer eigenen Recherche waren wir erstaunt, wie viele grosse “Player” in der Fakenewsszene wir sichten konnten, die an klassischen Werbeprogrammen teilnehmen.

Nutzen Sie unsere kostenlose Liste an Fakenewsseiten

Wir haben enorm viel Zeit in die Recherche einer ausführlichen Liste gesteckt um Fakenewsseiten (rein deutschsprachig) zu sichten und zu bewerten. Dabei war unser Prozess natürlich nicht rein händisch. Wir nutzen Tools, die unsere Arbeit wesentlich unterstützten.

Zahlreiche Seiten die wir fanden sind ein Teil von Google’s Werbenetzwerk und verdienen Geld mit ihrer Reichweite.

Diese Reichweite ist übrigens nicht zu unterschätzen; einige dieser Seiten haben Millionen von Aufrufen jeden Monat!

Über die Recherchearbeit selbst können unsere Mitarbeiter natürlich auch die ein oder andere lustige Geschichte erzählen.

Jetzt Liste beantragen:

Wie schliesse ich die Liste aus meinen Kampagnen in Google Ads aus?

Negative Liste in Google Ads hinzufügen

Wählen Sie in Google Ads “Tools und Einstellungen” > “Placement-Ausschlusslisten”.

Liste als Exclusion in Kampagnen hinterlegen

Erstellen Sie von hier eine neue Liste, z.B. mit dem Namen “Fakenews” und fügen Sie unsere Websites der Liste hinzu:

Werden meine Kampagnen durch diesen Ausschluss weniger performant?

Eine Einschränkung der Ausspielung kann theoretisch zu negativen Effekten in der Performance führen. So sehr wir jedoch analytisch arbeiten, haben wir uns dieser Fragestellung bisher nicht angenommen.

Es ist für uns eine moralische Fragestellung, ob man auf derartigen Websites Werbung schalten möchte oder nicht.

Darf ich diese Liste weitergeben oder bei meinen eigenen Werbekunden nutzen?

Selbstverständlich dürfen Sie diese Liste auch mit Ihren Werbekunden teilen. Es ist uns ein Anliegen, dass wir hiermit einen grösstmöglichen Einfluss haben, schliesslich haben wir enormen Aufwand in die Erstellung dieser Liste gesteckt.

Sollten Sie die Liste selbst veröffentlichen wollen, so bitten wir um eine Erwähnung.

Ist diese Liste vollständig?

Wir können keine Vollständigkeit garantieren. Das Internet wächst Tag für Tag und damit leider auch die Anzahl solcher Plattformen.

Sollten Ihnen Seiten bekannt sein, die nicht bei uns gelistet sind, so sind wir natürlich froh um eine Kontaktaufnahme. Nach einer kurzen Prüfung werden wir dann die betreffende Seite hinzufügen.

Kontakt aufnehmen

Teilen Sie diesen Beitrag jetzt:

Share on whatsapp
Share on facebook
Share on linkedin
Share on email

Weitere Artikel: