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Interview Stefan Parapid

Interview-Technologische Entwicklung

Kannst Du Dich bitte kurz vorstellen und etwas über Dich sowie Deine Aufgaben bei AFO erzählen?

Mein Name ist Stefan Parapid. Ich habe an der ETH Zürich Maschinenbau (BSc und MSc) abgeschlossen und bin frisch vom Studium bei AFO vor rund 4 Jahren eingestiegen. Ich arbeite hier als Senior Data Engineer und bin somit für die Data Pipelines, Automatisierungen und auch Cloud Applikationen verantwortlich. Zusätzlich dazu übernehme ich Teile der Geoanalysen und kann in praktisch allen Projekten mitwirken.

Wie hast Du die Entwicklung unseres Unternehmens seit Deinem Einstieg bei AFO erlebt?

Die Entwicklung geht ganz klar mit der Zeit und neue Technologien und Cloud-Lösungen werden sehr schnell in die laufenden Projekte mit eingebunden. In den knapp 4 Jahren hat sich der Fokus stark auf Cloud ausgerichtet, was eine umfangreiche Flexibilität ermöglicht hat. Automatisierungsprozesse werden sehr schnell in den Alltag implementiert.

Die gezielte Nutzung und Verarbeitungen von grösseren Datenmengen zeigt sich ebenfalls als eine enorme Stärke des Unternehmens.

Welche fachlichen Meilensteine oder Veränderungen empfindest Du als besonders prägend?

Die Umstellung auf Cloud-Lösungen für den Aufbau vieler digitaler Produkte ist in der heutigen Zeit ein Muss. Die dadurch gewährleistete Flexibilität kann ohne Cloud nicht mehr erreicht werden. 

Hier sollte man ebenfalls den Einsatz von AI hervorheben, da dieser gerade im Coding-Alltag enorm viel Zeit einspart und deren Nutzung unabdingbar ist, um weiterhin effizient zu arbeiten. Dies ermöglicht gerade den Kunden eine effizientere Möglichkeit, Lösungen zu implementieren.

Haben sich Deine Aufgaben und Verantwortlichkeiten im Laufe der Jahre verändert?

Viele „manuelle“ Analysen mit Geo-Daten in der Datenbank wurden im Laufe der Zeit durch bessere Datengrundlagen und Automatisierungsprozessen einfacher. Meine Aufgaben sind im Kern aber gleich geblieben und durch bessere Technologien wurde die Arbeit effizienter. Da ich als Junior angefangen habe und nun als Senior Data Engineer tätig bin, hat sich die Verantwortung auch gegenüber Kunden ausgeprägt. So habe ich viel mehr Einfluss auf den Lösungsansatz bei Problemen und bin nicht “nur” der Junior, der Erfahrungen sammeln kann (obwohl man nie genug Erfahrung haben kann :-))

Welche neuen Technologien oder Arbeitsprozesse haben Deine Arbeit massgeblich beeinflusst?

AI ist ein absoluter Game Changer für den Arbeitsfluss. Sowohl im Bereich des Codings als auch im Learning, zeigen sich Tools wie ChatGPT als exponentiell hilfreich. So kann man relativ schnell Probleme schildern, bei denen ChatGPT zumindest Ansatzweise Vorschläge liefert, auf denen man aufbauen kann. Eine Übersicht neuer Technologien, Tools oder Modulen bei Python kann ChatGPT die Ansätze liefern, die früher bei Google eher schwer zu umschreiben waren. Das gestellte Problem, vor allem bei komplexen Themen, wurde oft bei Google nie so gestellt, daher ist die “intelligente” Komponente von AI das Bindeglied, um die richtigen Ansätze zu finden. Trotzdem zeigt sich AI immer noch als “Unterstützung” und eignet sich aufgrund der hohen Fehlerquote kaum als kompletter Ersatz für Knowledge und Erfahrung.

Wie hast Du persönlich zur Weiterentwicklung und Optimierung unserer Arbeitsabläufe beigetragen?

In unserem kleinen Team hat jeder seine Stärken, welche kombiniert sehr effiziente Arbeitsabläufe generieren. Ich hatte schon immer eine gewisse Datenaffinität, konnte Muster schnell erkennen und deren Plausibilität ist für mich oft schnell geklärt. Das damit verbundene Auge zum Detail hilft bei jedem Projekt, grobe Fehler, als auch Unstimmigkeiten schnell zu erkennen und bei auftretenden Fehlern jeweils die Ursache extrem schnell einzugrenzen. “Ums Eck denken” und das “Zerdenken” was ein User falsch machen könnte, hilft stets dabei, Checks einzubauen und die Pipelines robuster zu machen. Best Practices gibt es im Coding immer, aber gerade bei Data Pipelines muss man auf die Unvorhersehbarkeit der Datenqualität vorbereitet sein, was primär bedeutet, dass man Daten verstehen muss, was bei vielen Firmen und IT-Unternehmen mangelhaft ist.

Wie erlebst Du die Zusammenarbeit im Team, und welche Faktoren tragen aus Deiner Sicht zum Erfolg von AFO bei?

Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass die individuellen Skills in unserem Team perfekt eingesetzt werden. Durch die überschaubare Grösse sind die Kommunikationswege im Team sehr kurz und wir können uns gegenseitig mit dem Know-How ideal unterstützen. 

Ein weiterer Punkt ist die Offenheit gegenüber Neuem. Das Team ist sehr zukunftsorientiert und da jeder mitzieht kann extrem schnell ein neues Tool eingesetzt werden und dies dem Rest des Teams erklärt werden.

Ein weiterer Teil ist die Autonomie, welche die Mitarbeiter geniessen. Dies trägt dazu bei, dass sich jede und jeder sehr gut entfalten kann und nicht in starre Prozesse festgehalten wird.

Welche Visionen oder Wünsche hast Du für die Zukunft des Unternehmens?

Die AFO soll genauso Kurs halten und weiterhin sehr schnell die neuen Technologien einsetzen. Bisher hat das Team diese Philosophie verfolgt und es zeichnet sich bei vielen Projekten gerade ab, dass schnelle Optimierungen, auch auf Basis-Level, rasch implementiert werden können. Sei dies bei der Einsparung von redundanter Arbeit oder beim Einsatz neuer Tools. Dies setzt aber voraus, was AFO bringt, nämlich das stete Lernen neuer Technologien und den reibungslosen Einsatz derer, da wir Flexibilität in unseren Lösungen immer gross schreiben.

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